Steinbauer & Dobrowsky probt die Bühnentauglichkeit des Geschlechterkampfes.

VENUS IM PELZ

David Ives dunkle Komödie um Erotik, Sehnsucht, Phantasie und Liebe

„Über Sadomasochismus brauchen Sie mir jedenfalls nichts erzählen. Ich arbeite schließlich am Theater.“ Wanda in VENUS IM PELZ von David Ives
Theaterautor Thomas Novachek hat Sacher-Masochs Novelle VENUS IM PELZ für die Bühne adaptiert und ist auf der Suche nach seiner idealen Wanda. Sein mutiger Ehrgeiz ist kein geringerer als große Gefühle und bedingungslose Hingabe, wie Leopold von Sacher-Masoch sie 1870 in seiner Novelle zu formulieren wagte, auf die Bühne zu bringen. Auf welch gefährliches Terrain er sich damit begibt, muss er erfahren als die Schauspielerin Wanda – „Sehn Sie, ich heiße sogar wie sie! Ich bin die ideale Besetzung!“ – zum Vorsprechen auftaucht. Sehr schnell erweist sich, wie gefährlich Worte auf dem Weg vom Papier auf die Bretter werden können… dass Macht, Unterwerfung und Kontrolle stets zweischneidige Schwerter sind… auf der Bühne wie im Leben…

ab 7. Januar 2018 im Café Kaiserfeld in Graz.

Der Mann ist der Begehrende, das Weib das Begehrte. Dies ist des Weibes ganzer, aber entscheidender Vorteil.

von Sacher-Masoch, VENUS IM PELZ